Kulturvermittlung via Twitter

Die Zusammenfassung des ersten ArtEduTalks im Januar 2018 haben wir Harald Link von den Kulturkonsorten zu verdanken. Er hat sich die Mühe gemacht und ausprobiert, ob sich Pearltrees als Alternative zum bald dicht machenden Storify eignet. Es ist wohl nicht ganz so einfach gewesen und wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Harald für seine Unterstützung bedanken.

#ArtEduTalk 01/2018, by haraldlink

Twitter und “die Kultur” haben bereits vor einigen Jahren damit begonnen, Synergien zu entwickeln und die Liste der Twitteraktionen in der Kulturszene kann sich sehen lassen. Dennoch oder gerade trotzdem, möchte ArtEduTalk_das Twittergespräch für Kulturvermittlung den ersten Talk im neuen Jahr mit dem Thema: Kulturvermittlung via Twitter.

Am Mittwoch, 24. Januar 2018 zwischen 15 und 16 Uhr, werden wir uns diesem Thema anhand 8 neuer Fragen widmen und freuen uns jetzt schon auf rege Teilnahme.

Hier nun unsere Gedanken für den Diskurs. Wir schrauben dann noch an den entsprechenden zielgerichteten Fragen. Hier wird erst einmal gesammelt. Habt ihr noch Ideen oder Kommentare dazu?

Was ist Twitter? 
“Twitter wird seit 2006 als Kommunikationsplattform, soziales Netzwerk oder ein meist öffentlich einsehbares Online-Tagebuch definiert. Privatpersonen, Organisationen, Unternehmen und Massenmedien nutzen Twitter als Plattform zur Verbreitung von kurzen (max. 280 Zeichen) Textnachrichten (Tweets) im Internet.” (Quelle: Wikipedia)

Als KulturvermittlerInnen legen wir besonderes Augenmerk auf die Möglichkeiten Twitter als Teil des “Kulturschaffens” einzusetzen. Und dieses Mal soll es nicht um Kulturmarketing gehen. Wir wollen Möglichkeiten der Kulturrezeption, des Kulturschaffens und des Community Buildings fokussieren.

Lesetipp: Schon sehr alt, aber immer noch aktuell und lesenswert: dieser Blogpost von der großartigen Nina Simon, der Ikone des Museum 2.0

Interaktion

Hat die Kultur die Möglichkeiten für die Vermittlung in der Vergangenheit überhaupt genutzt? Im Herbergsmütter-Labor haben wir schon einige Experimente mit Twitter angestellt.

Wir zieh’n, fallera: Landschaft auf die Hand mit der digitalen Promenadologie

 

Verbeugen, umarmen, rumkugeln: Das sind die #pantwitterspiele

Twitter-Erlebnis-Parcours

Storytelling

Accounts für Living History! Karolus Magnus gehört immer noch zu meinen Lieblingsbeispielen. Historisch auf festem Boden interaktierte die Accountbetreiberin dort mit sehr viel Wortwitz und Spaß am Spiel. Leider ist sie letztes Jahr ganz unvermittelt verstorben. Ein großer Verlust!

Co-Creation

Das Stichwort vom Prosumer steckt hinter den Ideen, die Community anzuregen, selber zu produzieren. Kleinere Geschichten, wie diese nette Twitter-Sache, die wir da mal mit Emojis losgetreten hatten, kamen immer super an. Ähnliche Ansätze gibt es ja auch, wenn mit Film- oder Buchtiteln gespielt wird. Ganz hervorragend fand ich die #Leselawine vom Literaturfest München 2013.

https://kulturkonsorten.de/literaturfest-munchen/eine-echte-leselawine-zum-literaturfest-litmuc13

Was uns im Kopf herumgeht

Wie könnte die Kultur Twitter in Zukunft für die Vermittlungsarbeit nutzen? Wen erreicht man dort überhaupt? Nur Kolleginnen und Kollegen? Und wenn ja: macht es dann überhaupt Sinn, sich Gedanken über die Vermittlung zu machen? Was ist mit Multiplikatoren? Woran muss eventuell methodisch gefeilt und gearbeitet werden? Welche Erwartungshaltungen haben Kultureinrichtungen, wenn sie via Twitter in Kommunikation mit ihrer Community gehen? Und viceversa welche Erwartungshaltungen hat die Community an die Kultureinrichtungen? Was möchte gelesen, gesehen oder gehört werden? Wie möchten man mitspielen? Wo sind kreative Impulse? Möchte die Community das überhaupt oder gibt es eher ein passives Mitlese-Verhalten?

Welche Beobachtungen habt ihr dazu gemacht?

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