4. Artedutalk: Digitale Kulturvermittlung: Instagram und Snapchat unter der Lupe

Wir wollten wissen wie die Kultur snappt, wie Kunst und KulturvermittlerInnen snappen und ob sie überhaupt schon snappen? Instagram wirbt mit dem Slogan: “collect moments not things”. Wie setzen Kunst und Kultur das „Sammeln von Momenten nicht Dingen“ um?

Der vierte artedutalk bereitete außerdem die erste artedutalk miniparade vor. Für die  Laufzeit von einer Woche sollten eine oder mehrere Storys zu „#mynextjob“ auf Snapchat, Instastory oder Instagram gepostet werden um Einblicke in die Vermittlungsarbeit(en) zu geben.

Unsere artbirdies twitterten schon im Vorfeld spannende Infos:  

“Snapchat als Kulturkanal? #ichfinddassuper” (@anneaschenbrenn)

“Museen bei Snapchat: Ein Update https://kulturundkunst.wordpress.com/museen-bei/museen-bei-snapchat/ …Wen habe ich vergessen? Welches Museum ist noch dabei?” (@WWecker)

“Zur Vorbereitung: https://hyperallergic.com/144822/lacma-is-the-first-museum-to-join-snapchat/ …” (@diekremserin)

Snapchat oder Instagram? Oder beides? Wer unter euch setzt auf was und warum?

Hier hat eindeutig Instagram die Nase vorn. Die zeitliche Ressource bedingt bei den meisten TalkerInnen eine Fokussierung auf eine app und grossteils wird Instagram aufgrund der Reichweite und der Tools favorisiert.

Bildkompetenzen? Bildästethik? Storytelling? Oder doch einfach drauf los?

Je nach Content, Strategie und “Was soll Wie bei der Community landen”, gelten unterschiedliche Vorgaben. Instagram (und dann wohl auch die User) bevorzugt eine andere Bildästhetik als Snapchat.

“Bin ich immer noch im Experimentiermodus oder gehört das so? #täglichefrage ” (@durchblickkunst)

Während Snapchat der bevorzugte Kanal für das Experiment darstellt, sind die posts auf Instagram professioneller aufgebaut und bedienen sich auch der aktuellen Werbeästhetik. Das Wissen von Bildaufbau und Storytelling ist aber auf beiden Kanälen sehr nützlich. Dennoch haben User das Bedürfnis Unterschiede pro Kanal zu bemerken:

“Nicht durchgestylt sondern authentisch. Ich sehe mittlerweile viele vorgedrehte Filmchen. Da kann ich auch auf YT gehen.” (@museumscast)

Welche „Sprachfarbe“ verwenden? Ernsthaft und korrekt, mit Schmäh und Humor oder ála Dada und chaotisch?

“Kein Chaos, manchmal lustig, immer kreativ (hoffentlich) und informativ. Hauptsache schön :)” (@arbabat)

“Beim konsumieren finde ich Schräges eindeutig spannender! Beim selberposten verfalle ich in die #kunsthistorikerinnenrolle” (@durchblickkunst)

“Einen Wiedererkennungswert sollte es geben. Ist wirklich wichtig!” (@kulturtussi)

“Bei Snapchat oder Insta lässt sich Quick&Dirty oft nicht vermeiden. Fernsehqualität eher für YouTube” (@Wwecker)

Auf den Punkt gebracht:

“Wenn ich F&F Qualität will, dann schau ich Funk und Fernsehen 🙂 Bei I&S entscheiden Moment und Stimmung, daher lieber Q&D” (@h_artland)

Habt ihr konkrete Vermittlungsprojekte mit Snapchat und oder Instagram am Laufen? Etwas tolles anderswo entdeckt? #tellus

@KunstarealMUC: Instawalk #ludwigfestival  und #denkanstoesse

@Bielefelder_KV: Stadtspaziergänge #bielefeldercitywalks

@martamuseum: Instagram und Instastory

@herbergsmuetter: #wirziehnfallera

@salzburgmuseum: #snapandchat

@jenischhaus: #picknickmiternst

@karikaturmuseum: #mordillove

@LACMA

@honolulumuseum

 

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