ArtEduTalk 2 / 2018

“Die Kultur geht sowas von App”

Der nächste ArtEduTalk am Mittwoch, 21. Februar möchte Tools wie Apps, Chatbots, Digitorials, Games, Augmented Reality, VR und Podcasts Diskussionsraum geben.

Der Einsatz digitaler Vermittlungstools, bestimmt zunehmend die digitale Gegenwart von Kulturorganisationen. Museen der verschiedensten Disziplinen stellen ihren BesucherInnen für Dauerausstellungen oder für konkrete Ausstellungen, Apps, Chatbots, Digitorials, Games  oder auch Podcasts gratis oder kostenpflichtig zum download bereit oder installieren dauerhaft oder temporär Augmented Reality, VR. Darstellende Künste rund um Theater, Oper, Kabarett, bieten via App zunehmend auch den Ticketverkauf für ihr Publikum an. Städte bündeln mit “Kulturapps” ihre Veranstaltungen, halten BewohnerInnen und Touristen auf neuestem Informationsstand und sind zugleich Werbeplattform für Kultureinrichtungen. Zahlreiche Apps sprechen den Spieltrieb im digitalen User an und es kann nach Lust und Laune, gequizzt, gemalt, gelernt, gesungen, geordnet oder gepuzzelt werden.

Zentrale Anliegen digitaler Kulturvermittlung sind Kommunikation, Information, Interaktion und Austausch. Digitale Tools wollen diese Anliegen umsetzen und treffen deshalb nicht nur auf breite Akzeptanz, sondern auch auf eine sehr belebte und stets um Weiterentwicklung bemühte Szene.

Können wir davon ausgehen, dass sich diese Anliegen mit denen der BesucherInnen decken? Entspricht die Umsetzung der Besucher und Nutzer Realität? Wie verhält es sich mit der Benutzungsdauer dieser Anliegen? Stehen Ressourcen und Budget digitaler Tools in vernünftiger Relation zu BesucherInnen und Publikumsreaktionen? Ist die “Performance” ausreichend? Wie will der Nutzen dieser digitalen Medien und Formate gemessen sein? Welche Umfragen und Auswertungen gibt es dazu?

Es gibt also jede Menge Fragen zu klären! Wir freuen uns drauf!

Bildquelle: Gisp | Thorsen, Erik (1930-2006) bladtegner http://data.theeuropeanlibrary.org/Collection/a0431 92023_Ag_EU_TEL_a0431E.xml

 

 

 

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