App in die nächste Runde. Der #Artedutalk über Kulturvermittlung in Apps für Kinder

Wir sind aus der Sommerpause zurück. Wobei dieser gerade jetzt häufig gesprochene Satz bei uns nicht so ganz stimmt. Denn weder Anita noch ich (Anke) haben wirklich Pause gehabt. Es gab so viele andere Projekte, dass der Start des Artedutalk auch immer ein bisschen weiter nach hinten rutschte.

Jetzt wollen wir aber gerne wieder einen Twitter-Talk ins Leben rufen und zwar schon nächste Woche. Am Mittwoch, dem 10.10. werden wir wieder abends um 20 Uhr gemeinsam ein Thema besprechen. Und weil wir mit Gast-Kuratoren und Kuratorinnen gute Erfahrung gemacht haben, ist es uns gelungen, auch diesmal wieder jemanden zu gewinnen. Anja Gebauer wird uns für das Thema Apps zur Kulturvermittlung an Kinder eine wunderbare Gast-Kuratorin sein. Sie selber arbeitet derzeit an einer App zur Kunstvermittlung für Kinder und ist deswegen auch voll im Thema.

Wir schauen uns also für den nächsten Artedutalk ein spezielles Tool an, das eine App sein kann. Für die Diskussion ist es sicher spannend, wenn wir das erweitern in mögliche multimediale Produkte, die im Grunde die gleiche Richtung angeben: Kulturvermittlung via Screen und möglichst mit Interaktionsmöglichkeiten.

Auf diesem Gebiet ist schon einiges auf dem Markt, das wir uns anschauen können. Ich möchte an dieser Stelle gerne auf meinen Blogbeitrag verweisen, in dem ich mich mit Imagoras beschäftige, dem Game, das das Städelmuseum für Kinder entwickelte. Und über die Nymphenburg-App schrieb ich ja auch bereits. Die zupfe ich hier auch mal her, auch wenn sie nicht dezidiert für Kinder entwickelt wurde. (Arghh, ich muss unbedingt die Abbildungen nach meinem Umzug wieder anpassen, sorry.)

Anja hat einige Apps empfohlen, die es lohnt, näher anzuschauen. Darunter auch die Useeum App, die anscheinend ein interessantes Konzept im Sinne von All-for-one verfolgt. Auch die Glauki-App der Glyptothek München schlägt sie für eine nähere Betrachtung vor.

„Allerdings nicht von einem Museum“, aber dennoch sehr gelungen – Anja weist auch auf die App ExplorArtKlee hin. Und eine App zu Andy Warhol scheint auch gut gemacht zu sein. Die Krux ist, dass man oftmals gerade nicht das passende Device parat hat …

Wir haben jetzt eine eher kunstlastige Auswahl getroffen, vielleicht kennt ihr noch weitere gute Beispiele aus anderen Sparten.

Und hier kommen nun die Fragen für den nächsten Artedutalk. Dann könnt ihr euch schon mal generalstabsmäßig vorbereiten. Wir freuen uns auf euch!

  1. Immer mehr Museen entwickeln selbst Apps für Kinder. Was macht eine gute App zur Kulturvermittlung aus? (Gast-Kuratorin)
  2. Wer von euch hat schon einmal bei einem App-Projekt mitwirken können und was war das wichtigste Learning bei diesem Job?
  3. Welche Chancen bieten Apps in der Kulturvermittlung für Kids?
  4. Welche Risiken gilt es in der Kulturvermittlung via Apps zu bedenken?
  5. Richtig gute Kulturvermittlungs-Apps für Kinder. Kennt ihr Beispiele?
  6. Wie können Apps gezielt zur Kulturvermittlung eingesetzt werden? Gibt es dazu bestimmte Ziele, Grundsätze oder Methoden? (Gast-Kuratorin)
  7. Wie schafft man in einer App für Kinder den Spagat zwischen Entertainment und Bildung. Oder kommt es darauf überhaupt an? (Gast-Kuratorin)
  8. Können Kulturinstitutionen auch in Zukunft Kinder mit Apps begeistern? Oder gibt es bald ganz andere Formen der Vermittlung? (Gast-Kuratorin)