7. Artedutalk: Die MuseumWeek 2017 aus der Sicht der Vermittlungsarbeit.

Mit einer kleinen Analyse hinein ins Tagesgeschäft. Der 7. Artedutalk lief während der MuseumWeek und es schien uns angebracht, dieses Format mal aus der Sicht der Vermittlungsexpertinnen anzusehen.

 

In eigener Sache: (Beim 7. Mal streikte die Technik und die Vorplanung machte nicht mit. Das ist ein bisschen die Krux bei der ganzen Sache. Um diskutieren zu können, verlagern wir ja die Moderation auf vorgeplante Tweets mit den Fragen. Diese Doppelrolle von Moderation und gleichzeitig Akteure sein, das ist nicht so ganz einfach. Wir träumen ja auch davon, zusätzlich englischsprachig zu sein. Denn wir glauben, dass aus anderen Ländern gewinnbringender Input kommen könnte. Auch hier wäre das vorprogrammieren von Fragen nicht das Problem. Wenn ihr also jemanden kennt, der oder die möglicherweise Lust hätte, den englischen Artedutalk ein bisschen mit zu überwachen – dann gebt die Info gerne an uns weiter.)

So, jetzt aber zur MuseumWeek.

Habt ihr bislang ein Lieblingsposting bei der  entdeckt? Bitte mit kurzer Erläuterung.

 

Unter  fand ich viele historische Fotografien toll & teilweise erheiternd. (@KatrinKrumpholz)

@smac_sachsen Haltung üben. (@durchblickkunst)

das @koeln_museum hat mir nach  den Roller flitzenden Museumsmenschen gezeigt (@TanjaPraske)

Was haltet ihr von den ausgegebenen Hashtags? Funktionieren die eurer Meinung nach?

Mir sind die zu zusammenhanglos. Einmal mit allem bitte! Und dann noch mit einem Gender-Oberhashtag. Ein bisschen viel! (@kulturtussi)

Als Zusammenhalt funktionieren sie. Man braucht etwas Hintergrundinfos was sie bedeuten. Kann man aber online nachlesen (@durchblickkunst)

(Zu)viel ist es schon – bin daher manchmal versucht, 3 zu verwenden. Ich liebe aber , finde das eine gute Sache. (@PSoemers)

Wer wird mit Aktionen wie der  angesprochen?

Die Frage nach der Reichweite und letzten Endes auch nach Sinn und Zweck solcher Aktionen. Immer wieder ist ja Kampagnen wie der MuseumWeek vorgeworfen worden, nicht über die Filterblase der Museumsmenschen hinaus zu wirken. Erreicht man überhaupt jemals Besucher? Und wenn nicht, hat die MuseumWeek trotzdem eine Berechtigung?

Wir waren uns ziemlich einig darin, dass in Deutschland im Vergleich zum Ausland eher die Museen untereinander vernetzt werden (was ja auch wichtig und gut ist). Einzig die Hashtags, die in spezifische Communities hereinreichen, sind eine Chance für mehr.  Apropos Hashtag …

Kann ein Hashtag als Impuls für eine gelungene Interaktion funktionieren? Welche Mechanismen müssen greifen?

Ein Hashtag kann ein Mini-Storytelling sein. Große Herausforderung, aber wenn es klappt, dann hat man viel gewonnen. (@kulturtussi)

Hauptsache die Aktion ist cool, dann ist der Hashtagname auch egal. (@WWecker)

Wo funktioniert die  am besten? Instagram, Twitter, Facebook?

Ich würde gerne noch mehr Interaktion sehen. Spielereien, Quizfragen, Rätseleien. Das könnte auf Twitter gut laufen. (@kulturtussi)

Ich nutze es in erster Linie für Twitter. Bei Instagram geht nur ein Objekt bzw eine Story. Sonst sind es zu viele Posts. (@WWecker)

Habt ihr kleine Aktivierungsmethoden, die man für solche und ähnliche Aktionen im Netz anpassen könnte?

Aktivierung ist für mich, langsam zum Event Spannungsbogen via Storys auf den Kanälen aufbauen. (@TanjaPraske)

Der #depotdienstag funktioniert ja schon sehr gut. Sportbilder zur  etc wären auch denkbar. (@WWecker)

Morgen zu  Lust auf eine gemeinsame Geschichte zu einer kleinen Reise durch eure jeweiligen Arbeitsgebiete? Wir brauchen einen  einen  und ein , das es zu finden gilt. Bitte meldet euch, wenn ihr mitmacht. Wir vergeben dann die Reihenfolge. Jede nur ein Tweet.

Das Ergebnis unserer kleinen Heldenreise könnt ihr am Ende im Storify verfolgen. Es war ein gelungenes kleines Experiment, dem gerne weitere folgen dürfen.

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