6. Artedeutalk: Kulturvermittlung im digitalen Raum? Was funktioniert wo und wie?

Mein Fazit vorab: es zeigt sich, dass wir unbedingt mehr Experimente brauchen. Wir wissen zwar, wie Marketing und PR im Netz funktionieren. Aber wie geht das, wenn man Inhalte vermitteln möchte? Da muss man sich auch erst einmal einfinden Unser regelmäßiger Twittertalk ist jedenfalls eine gute Möglichkeit, Dinge auszuprobieren. Wer möchte, kann sich hier das Storify des 6. artedutalks anschauen. Wer lieber eine Zusammenfassung lesen will – bitte weiter im Text.

 

 

Es ist uns ein zentrales Anliegen, Methoden auch auf ihre Übertragbarkeit ins Digitale zu überprüfen. Und das haben wir direkt mal mit einer Assoziations-Aufgabe getestet: Blicke einmal um dich herum. Wähle eine Farbe, die du siehst. Notiere die Farbe und finde eine Verbindungsassoziation zu „Digitale Kommunikation“.

Grün rast vorbei. Digitale Kommunikation auch. André hier im ICE bei #artedutalk #mlearning #makerED #edchatDE  (@Tastenspieler)

Grüne Chaostheorie! Alles überall irgendwie irgendwo irgendwann und die Hoffnung auf Verstehen. (@ape_astronaut)

orange ausgleichend, indem Fall zwischen analogem und digitalen Tun. #digitalekommunikation als Ausgleichsmoment (@durchblickkunst)

Ich glaube, wir können da ruhig noch weiterspielen und ganz eigene Wege ausprobieren. Dafür ist es natürlich auch von Vorteil, wenn man weiß, was es bereits schon gibt.

Wer kennt erinnerungswürdige, inspirierende Konzepte auf YouTube, Vimeo, Whatsapp, Twitter?

Es kamen ein paar Konzepte zusammen, die auch auf die Übertragbarkeit hin überprüft werden müssten. Aber es gibt so viel mehr und ständig popt irgendwo etwas auf, dass man gerne festhalten und analysieren möchte. Das alles braucht Zeit. Und die ist leider meistens Mangelware. Wenn Projekte geplant werden, macht es auf jeden Fall Sinn, sich einen Überblick zu verschaffen.

Welche Möglichkeiten eröffnen die Plattformen, welche Ziele können wir verfolgen und welches Publikum erreichen?

Hier stellten wir fest, dass sehr starkt differenziert werden muss. Zwischen den unterschiedlichen Kanälen und den Zielgruppen, die man erreichen möchte. Immer noch hat man das Gefühl, dass alles in einem Aufwasch bedacht werden muss. Das kann ja nicht funktionieren. Allein Facebook-Live ist schon einen eigenen artedutalk wert, wenn wir mal herausfinden möchten, was da wie funktioniert. Ich denke, neben mehr Experimenten würde uns auch die Fokussierung auf bestimmte Kanäle gut tun.

Was können wir uns von „Youtube Stars“ aus den Bereichen Lifestyle, Mode, Musik, Games,…abschauen, lernen?

 Youtube bzw. Bewegtbild im Netz sind DIE Plattformen. Und damit kann man andere Zielgruppen, aber auch alle erreichen. (@Tastenspieler)

Hätt ich mehr Zeit, könnt ich auch mal was ausprobieren…aber echt…es ist schwer…Twitter. FB, instagram laufen nebenher (@Arabat)

Ihr merkt selbst, wo man ansetzen muss. Leider ist es immer noch eine Frage der Ressourcen, ob man sich an gute Konzepte machen kann oder es eben sein lassen muss. Ganz klar: gute Ergebnisse brauchen Zeit!!!

Welche Stories wollen gesehen, gehört werden? Wie erzählen, agieren? Welche Sprache funktioniert? Wie geht Interaktion? Wie wird Dozieren zu Diskurs?

Das ist die hohe Kunst der Vermittlung. Wie wichtig es ist, sich hierbei genaue Ziele zu setzen und sich genau im Netz umzuschauen, ist uns allen klar. Auf unzähligen Tagungen hören wir uns immer wieder an, worauf es ankommt. Allein, es muss die Praxis her! Dazu werden wir zukünftig gezielt anregen.

Hier kann man viel breiter ansetzen. Weniger abhängig von Zeit und Raum. Hier kann man medial vielfältiger vermitteln Aus dem Analogen sollte man die „Dialogbezogenheit“ übernehmen! Keine Einbahnstraße aufmachen! (@jbrunotte)

Neues Feld, erfordert neue Konzepte, die direkte Übersetzung finde ich fad. Lasst uns gemeinsam nachdenken! (@durchblickkunst)

Folgt ihr konkreten youtubern? Welchen? Wenn ja, warum? Wenn nicht, warum nicht?

Da kam erwartungsgemäß kein Feuerwerk an Beispielen. Aber es entwickelte sich ein hübsches kleines Brainstorming, das wir gerne zu gegebener Zeit noch einmal aufleben lassen könnten!

#artedutalkminiparade: #wegoyoutube: Fiktiven Youtube-Chanel entwickeln. Welche Text und Sprachfarbe wird benutzt? Was ist zu sehen?  Was wird wie gesendet? Rubriken, Themen, Content?, Name youtuber? whoyouwanabe?

Es gab schon erste Ideen. Vielleicht wird noch mehr daraus? Das wäre fabelhaft!

 „Ich bin der Blaue Reiter aus dem @Lenbachhaus.“ Ad hoc rumgesponnen. Also eine Figur, die mit dem Haus in Bezug steht. In der Entwicklung vielleicht so weit gehen, dass Jug. ihre Eltern auf Kanal aufmerksam machen (@stdnrtkr)

Ich wollte mal so einen Küchentalk mit der Kulturtussi etablieren. Aber hab mich auch nicht getraut. Bzw. die Zeit fehlte. (@kulturtussi)

Und zum Schluss schickte Katrin vom Kulturklo noch eine sehr spannende Analyse ihrer Erfahrung mit dem Format:

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